
Wir wollten keine Midges …

….da waren die Midges auf jeden Fall kein Problem mehr! Und es führte auch dazu, dass wir ganz entspannt bis um halb 11 schlafen konnten bis der Regen aufgehört hatte. Um dann mit dem Muskelkater des Todes aus dem Zelt rauszukriechen. Anscheinend haben unsere Muskel vergessen, was Wandern ist, auf jeden Fall haben die fast 1000 Höhenmeter (hoch und vorallem runter) von gestern sie gut zerstört. Zum Glück stand unverhofft ein halber Pausetag an: wir frühstückten ganz entspannt bei den Robben und machten uns dann um halb eins mit den Rädern auf den Weg auf die andere Seite der Insel. Da wir einen Wasserfall auf der Hälfte der Strecke besuchen wollten, wählten wir den Forstweg und nicht die Rennradstraße. In der Annahme, dass die Forstwege ungefähr so zu fahren sind, wie bei uns im Schwarzwald – weit gefehlt: der Großteil der Wege war mit groben Schotter aufgeschüttet, sodass die Fahrt nicht nur eine Probe für unsere Nerven und unser Fahrkönnen wurde, sondern auch für unsere Gepäckträger und Fahrradreifen.

Aber die Wahl der Route hatte sich gelohnt:


Nachdem wir uns durch den Rest vom Wald geschüttelt hatten, wurden wir dann auch mit einer herrlichen Küstenstraße mit tollen Abfahrten belohnt…

…bis zu unserem nächsten Campingspot direkt am Meer…

Gesamt-Radkilometer: 540km